Weniger Unfälle: Bosch bringt dem Motorrad das Sehen und Fühlen bei

Motorrad, automatisertes Fahren, radarbasierte Assistenzsysteme, Sicherheit

• Bosch-Geschäftsführer Dr. Dirk Hoheisel: „Bosch hebt die Sicherheit beim Motorradfahren auf ein völlig neues Level.“

• Jeder siebte Motorradunfall könnte durch radar-basierte Assistenzsysteme verhindert werden

• Mehr Sicherheit und mehr Fahrspaß: Der Radar wird zum Sinnesorgan für das Motorrad

• Neue Bosch-Technologie geht bei KTM und Ducati in Serie

Mehr Sicherheit, mehr Fahrspaß Laut Studien verunglücken Biker vor allem aus zweierlei Gründen. Zum einen verlieren sie die Kontrolle über das Motorrad, zum anderen stoßen sie mit anderen Fahrzeugen zusammen (Quelle: Bosch Unfallforschung). Mit Hilfe von Bosch-Technik sollen solch gefährliche Situationen auf der Straße künftig gar nicht erst entstehen. Ein weiterer Grund für mehr intelligente Sicherheitstechnik im Fahrzeug: Neun von zehn Unfällen gehen auf menschliche Fehler zurück. Als weltweit führender Anbieter für Motorradsicherheitstechnik hat Bosch mit Assistenzsystemen wie ABS und der Motorrad-Stabilitätskontrolle MSC das Fahren auf zwei Rädern bereits deutlich sicherer gemacht – und geht nun noch einen Schritt weiter. Nach Abschätzungen der Bosch Unfallforschung könnten radar-basierte Assistenzsysteme jeden siebten Motorradunfall verhindern. Die elektronischen Helfer sind immer aufmerksam und reagieren zur Not schneller als der Mensch. Die technische Basis, die dahintersteckt: eine Kombination von Radarsensor, Bremssystem, Motormanagement und HMI (Human Machine Interface). Der Radar als „Sinnesorgan“ des Motorrads ermöglicht die neuen Assistenz- und Sicherheitsfunktionen für Bikes und liefert ein genaues Bild des Fahrzeugumfelds. Die Assistenzfunktionen sorgen damit nicht nur für mehr Sicherheit, sondern auch für mehr Fahrspaß und Komfort, da sie den Fahrer entlasten. „Das Motorrad der Zukunft muss sehen und fühlen können“, sagt Geoff Liersch, Leiter des Produktbereichs Two-Wheeler and Powersports von Bosch.  
 
Was die neuen Bosch-Technologien für das Motorrad können:
 
Die adaptive Abstands- und Geschwindigkeitsregelung (ACC) Das Fahren bei dichtem Straßenverkehr und das Halten des richtigen Abstands zum vorausfahrenden Fahrzeug erfordert hohe Konzentration und ist auf Dauer anstrengend. ACC passt die Geschwindigkeit des Fahrzeugs dem Verkehrsfluss an und hält den nötigen Sicherheitsabstand zum Vordermann ein. Die Vorteile: ACC kann Auffahrunfälle vermeiden, die aufgrund zu geringen Abstands entstehen. ACC bietet dem Fahrer nicht nur mehr Komfort, gerade beim Fahren in der Kolonne, er kann sich auch besser auf das aktuelle Verkehrsgeschehen konzentrieren.
 
Die Kollisionswarnung  Einmal kurz nicht aufgepasst – im Straßenverkehr kann das schwerwiegende Folgen haben. Um das Risiko eines Auffahrunfalls zu reduzieren oder dessen Auswirkungen abzuschwächen, hat Bosch die Kollisionswarnung für Motorräder entwickelt. Sie ist aktiv, sobald das Fahrzeug gestartet wird und unterstützt den Fahrer in allen relevanten Geschwindigkeitsbereichen. Erkennt das System eine kritische Annäherung an ein vorausfahrendes Fahrzeug und bleibt eine Reaktiondes Fahrers auf die Gefahrensituation aus, warnt es den Fahrer über ein akustisches oder optisches Signal.  
 
Der Totwinkelwarner Er hat seine Augen überall und hilft Motorradfahrern beim sicheren Wechseln der Spur. Ein Radarsensor dient dem Totwinkelwarner als elektronisches Auge. Er erfasst Objekte im nur schlecht einsehbaren Raum. Die Technik warnt den Fahrer mit einem optischen Signal, zum Beispiel im Rückspiegel, wenn sich ein anderes Fahrzeug im toten Winkel befindet.  
 
Für Bosch sind Assistenzsysteme für das Motorrad ein weiterer Baustein, um die Vision eines emissionsfreien, unfallfreien und stressfreien Verkehrs zu verwirklichen.

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